Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog. Ich wünsche dir viel Spaß und freue mich über eure Kommentare, Verbesserungsvorschläge und Anregungen.

Mittwoch, 1. April 2015

Wieder ein neues Werkzeug

Heute möchte ich euch ein Werkzeug das das Applizieren erleichtert soll vorstellen. Es heißt "Apliquick" und besteht aus zwei Metalstäbchen. Lange habe ich überlegt ob ich das wirklich brauche. Es ist mit 28 € relativ teuer. Doch in Erding auf der Ausstellung konnte ich es selbst ausprobieren und war überrascht wie schnell schöne Ergebnisse erzielt werden.


Zusätzlich benötigt Frau noch einen Stoffklebe-Stick und Vlies. Ich habe nicht das original Vlies verwendet. Dieses ist wohl auswaschbar, doch das war auf der Ausstellung nicht zu bekommen weil sehr kostenintensiv. Also habe ich H 250 von Freudenberg verwendet.
Auf diese Vlies werden alle Teile aufgezeichnet oder, wie bei mir, durchgepaust.


Dann alles schön ausschneiden, aufbügeln und wieder mit Nahtzugabe ausschneiden.


Jetzt noch schön die Innenbögen bis knapp vor dem Vlies einschneiden und dann kann es schon losgehen.


 Die Ränder werden mit dem Klebstoff behandelt. Sowohl die Nahtzugabe wie auch das Vlies. So wurde es mir von der freundlichen Verkäuferin erklärt, doppelt hält wohl besser. Wie gut zu sehen geht auch einiges daneben, darum habe ich diesen Schritt auf einem alten Plastiktrennblatt gemacht. Dann halte ich mit dem dickeren gabelförmigen Stab das Teil fest und klappe/schiebe mit dem zweiten Stab die Nahtzugabe um. Das geht recht schön und falls doch mal was nicht so gelungen ist kann Frau noch korrigieren. 
Wenn alles zufriedenstellend bearbeitet wurde kann das Applizieren auch schon losgehen.


Mein Fazit.

Negativ: 
- relativ hohe Anschaffung- und auch Folgekosten (für Klebesticks) 
- wenn H 250 verwendet wird ist das Ganze doch recht fest und etwas steif. Wenn also ein weicher Griff gefordert ist bleibt nur die Möglichkeit das auswaschbare Vlies zu verwenden.

Positiv:
- man kann sehr schnell schöne Ergebnisse erzielen.
- es könne Applikationsteile für ein größeres Projekt auf "Vorrat" gemacht werden (Urlaub, Unterwegs). Bei meine früheren Versuchen mit Freezer-Paper hat sich diese immer wieder abgelöst und nie so gut gehalten.
- auch Spitzen gelingen recht gut.

Ich werde gerade bei kleineren Teilen bei dieser Methode bleiben das es recht schnell von der Hand geht. Für große Teile werde ich wohl wieder auf Freezer-Paper zurückgreifen. Den Preis sehe ich immer noch nicht ganz gerechtfertigt. Ich denke hier muss für die Methode mit gezahlt werden.


Kommentare:

  1. Hallo Sylvia,
    ich liebe gutes Werkzeug, diese scheint mir sehr sinnvoll zu sein!
    Klar ist der Verkaufspreis nicht mit den Materialkosten gerechtfertigt, aber die Idee kostet ja auch immer und wenn die gut und sinnvoll ist, finde ich es okay.
    Vielen Dank für's Zeigen.
    Frohe Ostern!
    Liebe Grüße
    Bente vom QuiltBlog

    AntwortenLöschen
  2. Danke für Deine Erklärung. Ich liebe applizieren, will mich an kleinen Sachen aber nicht versuchen, weil es nie sauber aussieht. Nach Deiner Anleitung sollte dies in Zukunft gelingen.
    Grüße Heike

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Sylvia,
    bin gerade über Iris' Blog hier gelandet. Ich nehme für die Applikationen das Originalvlies von Apliquick. Habe ich mir auf gleichnamiger Website im Internet bestellt. Das ist ganz dünn und nicht auswaschbar, es bleibt in der Arbeit drin, trägt aber nicht so auf wie das H250.
    LG
    Valomea

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Sylvia,
    vielen Dank für die Vorstellung dieses interessanten Werkeugs.
    LG
    Marle

    AntwortenLöschen