Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog. Ich wünsche dir viel Spaß und freue mich über eure Kommentare, Verbesserungsvorschläge und Anregungen.
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Dienstag, 13. Oktober 2015

Chicago Bag

Hallo,

heute möchte ich euch eine meiner letzten fertiggestellten Näharbeiten zeigen, die Chicago Bag.


Grundsätzlich wird sie gearbeitet wie eine Bionic Gear, aber eben ohne den großen Reißverschluss sondern mit einem Überschlag. 
Meine Tasche ist mit einem Klettverschluss zu öffnen. Dieser befindet sich unter dem großen Zierknopf damit die Naht auf der Vorderseite nicht so sichtbar ist.


Für die Aussenseite habe ich tief in die Restkiste gegriffen und konnte ein Menge kleiner Reste  für das Flic Flac Muster verarbeiten. Zugeschnitten habe ich die Teile mit dem genialen Template "Tessellating Windmill" von Martin Michel. Der einzelne Block ist 2" groß und es sind fünf in der Breite verarbeitet. Dadurch ist meine Tasche ca. 1 cm breiter geworden als in der Anleitung angegeben. Ich mochte aber einfach nichts vom Rand wegschneiden. doch auch das hat seinen Vorteil. So bringe ich nun mein Applikationswerkzeug mit "Durchstechschutz" in dieser Tasche unter.


Des Weiteren habe ich ein kleines Nadelkissen in der englischen Papiermethode gemacht und ebenfalls mit einem kleinen Stück Klett befestigt sodass ich es auch rausnehmen kann. Die Hexagone haben 1 cm Kantenlänge.
Wie ihr sehen könnt habe ich das mittlere Fach ohne Reißverschluss sondern wie in der Anleitung angegeben als zwei Einstecktaschen gearbeitet.
Eine Kleinigkeit habe ich abweichend von der Anleitung gemacht. In dieser sind die Reißverschlusstaschen aus zwei Stücken Stoff genäht, also am Boden ist noch eine Naht. Die habe ich mir geschenkt. Geht auch ohne festzunähen. 


Die Anleitung könnt ihr beziehen bei Quilting Cat und kostet, glaube ich, 10 Euro. Ich habe sie in Erding auf der Patchworkmesse gekauft und kann somit nichts zu den Versandkosten sagen. 

Was bekommt Frau für ihr Geld: Auf dem Cover zwei original Fotos, eines zeigt die Tasche von außen , eines von innen, damit man eine Vorstellung hat wie es werden könnte. Dann folgt auf 17 Seiten eine ausführliche Schritt für Schritt Anleitung mit vielen Bildern. Ich denke auch die weniger geübten Taschennäherinnen kommen hiermit zurecht.

So jetzt habe ich euch eine Menge geschrieben heute und mache deshalb jetzt auch erstmal Schluss und wünsche euch einen schönen Tag und bis zum nächsten Mal

eure Sylvia



Montag, 24. August 2015

Kalahari

Hallo,

heute möchte ich euch meinen fertigen Kalahari-Quilt zeigen. Eben habe ich den letzten Meter der Einfassung angenäht. Die Stoffe haben schöne, erdige Farbtöne. Er soll dann schlussendlich über unserem Sofa im Wohnzimmer sein Zuhause finden.


Ich habe ihn genäht nach einer Idee von Claudia Pfeil aus Krefeld, NRW. Sie hat ihn mir dann auch mit der Maschine gequiltet. Besonders schön finde ich das Razzle  Dazzle Garn um die Kreise.


Leider kommt der Effekt auf dem Foto nicht so recht rüber. Jeder Kreis mit mit einer passenden Farbe gefasst, Grün, Kupferrot oder Blau. Und auch jedes der Rechtecke hat sein Quiltmuster.

Dies war das erste Mal das ich etwas auf einer Langarm-Maschine habe Quilten lassen. Es ist wunderschön zum Anschauen doch als Kuschelquilt ist er nicht zugebrauchten. Er ist einfach zu steif oder hart geworden. Aus diesem Grund wird er unsere Wohnzimmerwand schmücken.

Ich wünsche allen Lesern eine schöne Woche
Sylvia


Mittwoch, 12. August 2015

Was Neues und was Altes

Hallo,

heute, wie versprochen, etwas " von früher", nämlich zwei Tassenteppiche.


Ich habe die Oberseite während eines Kurzworkshops im Handarbeitshaus in Gröbern schon vor zwei Jahren gemacht. Dieser Kurs wurde von Eli Thomae gehalten und war recht unterhaltsam. Frau Thomae zeigte uns hier, das dieses Muster eben auch ohne Y-Nähte nur mit Streifen und einem 60°-Grad-Lineal gefertigt werden kann.  Um diese Block so zu nähen muss Frau nicht unbedingt einen Kurs besuchen, zu finde ist dieses Muster auch in dem Buch "Schätze aus der Restekiste II" von Eli Thomas und heißt hier "Honigwabe". Ich finde ein wirklich tolles Buch mit vielen Anregungen.
Ewig lagen die beiden Blöcke bei mir rum, ich fand es schade und habe sie mit dünnem Vlies und einem rotem Stoff verstürzt.  Jetzt hat jeder von meinen Jungs einen Tassenteppich.

"Kalium"

Ganz aktuell habe ich gestern den Taschenorganizer "Kalium"für mich genäht ( ich kann es gar nicht glauben das ich etwas für mich genäht habe, sonst verschenke ich alles ...). In die mittlere Tasche passt ein Filofax oder ein Kalender DIN A5, bei mir von der Firma Leuchtturm, oder ein kleines Ipad, oder ein Kindl, oder....? hinein. Ansonsten ist rundherum noch genügen Platz für andere wichtige Sachen (Tussikram wie meine Männer sagen) Telefon, Kopfhörer, Schreibstifte, Ausweise.....


 Die Anleitung hierzu könnt ihr hier finden: fraurauschnaeht.blogspot.de. Sie ist kostenlos, in zwei Größen verfügbar und gut nachzunähen. Ich habe nur zwei kleine Änderungen vorgenommen. Die ein ist gut sichtbar: ich habe ein Gummiband und einen Knopf als "Verschluss" angebracht:


Den Kopf habe ich selber bezogen mit dem bereits in der Tasche verwendeten Stoff. Das Set hierzu habe ich bereits im vergangenen Jahr bei einem Kafferöster gekauft denn wie Ihr ja sicher alle wisst: haben ist besser als brauchen, so schlummerte dieses Knopfbastel-Set ewig im Schrank und hatte erst gestern Primäre. 


Die zweite Änderung ist nicht zu sehen denn sie liegt innen. Ich habe die RV-Tasche abgefüttert, sonst hätte ich sie nicht mit Vlies hinterlegen können und ohne war sie mir zu "schlabberig".

Ansonsten verbringe ich noch viel Zeit mit meinem Wandbehang "Dowton Abbey". Ich hoffe ich kann euch bald Bilder vom fertigen Werk zeigen. Wenn das Wetter hier in Oberbayern so bleibt mit Sicherheit. Wir haben hier täglich immer noch Höchsttemperaturen von über 30°C und das ist für mich einfach zu heiß. Den Kampf gegen die Sonne mit der Giesskanne habe ich aufgegeben, ich wässere nur noch unseren Gemüsegarten, den Rasen und die Blumenbeete nicht mehr in Anbetracht der Niedrigstände unserer Flüsse. die längst überfällige Sommerbehandlung meiner Bienenvölker kann ich auch nicht durchführen, es ist einfach zu heiß. 

Daher bleibe ich lieber in meinem Patch-Keller und wünsche euch allen eine schöne Restwoche

eure Sylvia

Mittwoch, 1. April 2015

Wieder ein neues Werkzeug

Heute möchte ich euch ein Werkzeug das das Applizieren erleichtert soll vorstellen. Es heißt "Apliquick" und besteht aus zwei Metalstäbchen. Lange habe ich überlegt ob ich das wirklich brauche. Es ist mit 28 € relativ teuer. Doch in Erding auf der Ausstellung konnte ich es selbst ausprobieren und war überrascht wie schnell schöne Ergebnisse erzielt werden.


Zusätzlich benötigt Frau noch einen Stoffklebe-Stick und Vlies. Ich habe nicht das original Vlies verwendet. Dieses ist wohl auswaschbar, doch das war auf der Ausstellung nicht zu bekommen weil sehr kostenintensiv. Also habe ich H 250 von Freudenberg verwendet.
Auf diese Vlies werden alle Teile aufgezeichnet oder, wie bei mir, durchgepaust.


Dann alles schön ausschneiden, aufbügeln und wieder mit Nahtzugabe ausschneiden.


Jetzt noch schön die Innenbögen bis knapp vor dem Vlies einschneiden und dann kann es schon losgehen.


 Die Ränder werden mit dem Klebstoff behandelt. Sowohl die Nahtzugabe wie auch das Vlies. So wurde es mir von der freundlichen Verkäuferin erklärt, doppelt hält wohl besser. Wie gut zu sehen geht auch einiges daneben, darum habe ich diesen Schritt auf einem alten Plastiktrennblatt gemacht. Dann halte ich mit dem dickeren gabelförmigen Stab das Teil fest und klappe/schiebe mit dem zweiten Stab die Nahtzugabe um. Das geht recht schön und falls doch mal was nicht so gelungen ist kann Frau noch korrigieren. 
Wenn alles zufriedenstellend bearbeitet wurde kann das Applizieren auch schon losgehen.


Mein Fazit.

Negativ: 
- relativ hohe Anschaffung- und auch Folgekosten (für Klebesticks) 
- wenn H 250 verwendet wird ist das Ganze doch recht fest und etwas steif. Wenn also ein weicher Griff gefordert ist bleibt nur die Möglichkeit das auswaschbare Vlies zu verwenden.

Positiv:
- man kann sehr schnell schöne Ergebnisse erzielen.
- es könne Applikationsteile für ein größeres Projekt auf "Vorrat" gemacht werden (Urlaub, Unterwegs). Bei meine früheren Versuchen mit Freezer-Paper hat sich diese immer wieder abgelöst und nie so gut gehalten.
- auch Spitzen gelingen recht gut.

Ich werde gerade bei kleineren Teilen bei dieser Methode bleiben das es recht schnell von der Hand geht. Für große Teile werde ich wohl wieder auf Freezer-Paper zurückgreifen. Den Preis sehe ich immer noch nicht ganz gerechtfertigt. Ich denke hier muss für die Methode mit gezahlt werden.


Samstag, 21. Februar 2015

Ufo aus 2012

Ja, ich kann es nicht leugnen, auch in meinen Patchwork-Universum, soll heißen in meinem Keller, gibt es Ufo's. Im November 2012 habe ich das Material für den "Golden Album Quilt" von Jenny Beyer gekauft.
Der Quilt besteht aus 20 unterschiedlich großen Blöcken (leider sind die Bilder nicht sehr gut, da ich bei künstlicher Beleuchtung fotografieren muss). Ich verwende die originalen Stoffe und ich kann mir vorstellen dass der eine oder andere jetzt sagt "ohh, wie langweilig, keine eigene Fantasie". Doch die Wirkung dieser Blöcke liegt im Zuschnitt des Bordürenstoffes. Die Abmessungen der Blöcke sind exakt für diesen Stoff. 
In 2013 habe ich 11 Blöcke geschafft, in 2014 leider keinen einzigen.


Hier habe ich bereits zwei kleine Blöcke zusammengenäht.





Bei diesem Block wird sehr schön deutlich wie der Stoff sein Muster verändert durch den Zuschnitt in den vier kleine Quadraten welche aus je 4 Dreiecken des Bordürenstoffes bestehen. In Wirklichkeit sind sie nicht so krumm. 

Das dazugehörig Anleitungsbuch ist in englischer Sprache verfasst, doch leicht zu verstehen. Es beginnt mit den leichten Blöcken und steigert ich dann. Die original Stoffe sind auch nicht ganz so golden wie hier auf den Fotos.
Mein fester Vorsatz für 2015: das Top muss fertig werden.